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Sehen Sie, wie der öffentliche Sektor mit Loopfront in die Wiederverwendung investiert

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Im Februar startete Klimapartnere einen neuen Kartendienst namens klimakartet.no, der den aktuellen Stand der Klimaziele in den norwegischen Landkreisen, Gemeinden und Städten zeigt. Bislang wurden alle Landkreise, 42 Gemeinden und 12 Städte kartiert und dahingehend visualisiert, ob ihre beschlossenen Klimaziele mit den Zielen Norwegens im Pariser Abkommen übereinstimmen. Die Karte zeigt, dass es eine große Lücke im Ambitionsniveau gibt und dass viele ihre lokalen Ziele und Pläne nicht auf das Niveau des Pariser Abkommens angehoben haben.

Viele der Loopfront-Kunden sind im öffentlichen Sektor tätig, z. B. Gemeinden und Bezirke im ganzen Land. Wir sehen immer mehr Beispiele dafür, wie öffentliche Akteure Kreislaufwirtschaft und Wiederverwendung auf die Tagesordnung gesetzt haben. Loopfront wird genutzt, um sich einen Überblick zu verschaffen und Maßnahmen zu planen, sowohl bei speziellen Projekten als auch in der normalen Verwaltung.

Wir möchten diese Beispiele hervorheben, um Einblicke und Anregungen zu vermitteln:

 

klimakart

 

Verwaltung von Mobiliar in kommunalen Wohnungen

Die norwegischen Gemeinden bieten in der Regel kommunale Wohnungen an, z. B. Pflegeheime, Wohnungen für Flüchtlinge, wirtschaftlich Benachteiligte und mehr. Diese Wohnungen können entweder möbliert oder unmöbliert sein. Es ist wichtig, den aktuellen Zustand der Materialien und der Innenausstattung sowie den möglichen Bedarf an Modernisierungen zu kennen, vor allem, wenn der Zeitrahmen für einen Mieter:innenwechsel begrenzt ist.

Die Gemeinde Kinn nutzt seit kurzem Loopfront. Über die Plattform erhalten sie einen Überblick über alle Materialien und Einrichtungsgegenstände, die für die Wiederverwendung in ihren möblierten Mietwohnungen geeignet sind und können so vermeiden neue Materialien kaufen zu müssen. Ein wichtiger Vorteil ist, dass diese Informationen auch direkt mit dem NAV und der Flüchtlingshilfe ausgetauscht werden können. Das Ergebnis sind niedrigere Einrichtungskosten für den NAV und weniger Abfall für die Gemeinde. Der Einsatz von Loopfront vereinfacht den Prozess, indem die benötigten Materialien dorthin verlagert werden, wo sie benötigt werden, Materialien, die noch in brauchbarem Zustand sind, repariert oder umgestaltet werden, und der Einkauf und die Abfallentsorgung nur dort geplant werden, wo ein dokumentierter Bedarf besteht.

Zusammenlegung von Schulen, Abriss des Gesundheitszentrums

Im Rahmen der "Nidarvoll-Projekte" wird die Gemeinde Trondheim die Nidarvoll-Schule und die Sunnland-Schule auf dem bestehenden Gelände der Nidarvoll-Schule und des Nidarvoll-Gesundheitszentrums zusammenlegen. Zwei der Schulgebäude im südlichen Teil des Geländes sind schützenswert und werden saniert, während das bestehende Gesundheitszentrum abgerissen und durch ein Rehabilitationszentrum mit einer Fläche von etwa 10 000 Quadratmetern ersetzt wird. Die beiden Schulen haben eine Fläche von etwa 16.000 Quadratmetern und bestehen aus zwei Hauptflügeln, die zwei und vier Stockwerke hoch sind.

Die Gemeinde Trondheim ließ die Nidarvoll-Schule und das Nidarvoll-Gesundheitszentrum von Multiconsult im Rahmen des gemeinsamen Enova-Projekts "Regionale Wiederverwendungsnetzwerke" von Loopfront und Multiconsult kartieren. Die weitere Planung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer Skanska

 

Interne und organisationsübergreifende Wiederverwendung

Die Stadtverwaltung von Oslo ist eine große Organisation mit vielen Behörden, Bezirken und Unternehmen. Einige von ihnen haben bereits Ökosysteme und Standorte in Loopfront für verschiedene Zwecke kartiert. Der Bezirk Søndre Nordstrand kartiert und verwaltet derzeit wiederverwendbare Materialien und Inneneinrichtungen in seinen Gebäuden. Der Pflegeheimdienst wird ebenfalls mit der Kartierung von Materialien beginnen, sobald es die Corona-Situation erlaubt.

Oslo Havn KF nutzte Loopfront im Zusammenhang mit der Sanierung ihres Hauptsitzes im Schuppen 38.

Omsorgsbygg Oslo KF und Undervisningsbygg Oslo KF wollen bei ihren eigenen Bauprojekten ein höheres Maß an Erhaltung und Wiederverwendung von Baumaterialein erreichen und nutzen das Intranet der Gemeinde, um Angebot und Nachfrage in ihrer eigenen Organisation zu verknüpfen. Undervisningsbygg hat kürzlich auch einen Newsletter über die Grønn Byggallianse veröffentlicht, in dem nach externen Akteuren gesucht wird, die wiederverwendbare Materialien erhalten möchten. Lesen Sie hier mehr.

Management von Mobiliar für Gemeindezusammenschlüsse

Die Gemeinde Asker wurde von Loopfront in vielen früheren Blogeinträgen für ihre Bemühungen im Zusammenhang mit der Verwaltung des Mobiliars während des Zusammenschlusses von drei Gemeinden zur neuen Gemeinde Asker erwähnt.

Die neue Gemeinde Asker folgt den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und möchte eine Vorreiterrolle in der Kreislaufwirtschaft einnehmen. Die Investition in die Wiederverwendung von Möbeln ist Teil ihrer Strategie. Es wurde ein Pilotprojekt für die Wiederverwendung von Büromöbeln initiiert. Im Zuge einer Verlagerung von Abteilungen und deren Mitarbeiter:innen der ehemaligen Gemeinden Røyken und Hurum wurde das Projekt ins Leben gerufen.

 

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